Zu viel des Guten ist wundervoll - Culture
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Zu viel des Guten ist wundervoll

Bereits 2010 holte sich Quality das Ausnahmetalente Michael Douglas auf den Titel der Oktoberausgabe. Lesen Sie in unserem Online Magazine das Porträt „Gier nach Leben“, das verrät wer der Mann hinter dem Haifischgrinsen ist und was ihn so besonders macht. Zudem lud Quality wenig später 600 Gäste zur Filmpremiere des neu erschienenen Films “Wall Street 2- Geld schläft nie” ins Soho House Berlin ein. Nach knapp 3 Jahren kehrt Michael Douglas auf die Leinwand zurück und brilliert in seiner neuen Rolle, die konträrer nicht sein könnte: als Las-Vegas-Star in Steven Sonderberghs Film „Liberace – Behind the Candelabra“.

Was kennzeichnet einen guten Schauspieler? Gefällige Rollen oder eher Rollen, die sich dem eigenen Charakter entgegensträuben und somit dem Schauspieler das Äußerste abverlangen? Ob als Broker oder glamouröser Showmaster: Michael Douglas scheint jede Rolle zu beherrschen.

Shia LaBeouf spielte in "Wall Street - Geld schläft nicht" an der Seite von Michael Douglas den Freund von Gekkos Tochter

Shia LaBeouf spielte in „Wall Street – Geld schläft nicht“ an der Seite von Michael Douglas den Freund von Gekkos Tochter. © Cinetext

Bizarr, schaurig und überaus charmant erzählt der Film die Geschichte des glamourösen Klavier-Genies Liberace und seines Geliebten, gespielt von Matt Damon. Ein seltsam anmutendes Paar der 70er Jahre. Der junge Scott wird während einer Show von Entertainer Liberace förmlich in den Bann gezogen. Fasziniert von der extravaganten Erscheinung und der extrovertierten Art des Künstlers, beginnt Scott eine Affäre mit dem erfahrenen Liberace. Zunächst als Chauffeur engagiert, um so den Schein der Heterosexualität Liberaces zu wahren. Umgeben von Luxus und Drogen nimmt die verhängnisvolle Beziehung ihren Lauf.

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© dcm 2013

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© dcm 2013

Trotz des Hangs zur Übertreibung, glänzt der Film mit Charme und einer gehörigen Portion Humor. Die Geschichte dient nicht nur der Unterhaltung, sondern gilt auch als ein Zeugnis einer Ära des Glamours und behandelt die Auswirkungen medialer Präsenz. Michael Douglas Leinwanddarstellung als Kunstfigur Liberace, wurde soeben mit dem Emmy prämiert. Künstlichkeit gepaart mit Ehrlichkeit – eine waghalsige Kombination, doch genau dieser Rollenspagat scheint Douglas perfekt zu gelingen. Nach überstandener Krebserkrankung und der Trennung von seiner Ehefrau Catherine Zeta-Jones, feiert der talentierte Schauspieler mit Liberace sein fulminantes Comeback , das nach drei jähriger Pause heiß ersehnt wurde.

Nach einer internationalen Schulausbildung, studierte Michael Douglas Schauspiel in New York und Kalifornien. Seine Rolle als Steve Keller in „Die Straßen von San Francisco“ verhalf ihm zu Erfolg und erster Berühmtheit. Zahlreiche weitere Angebote und Rollen folgten darauf. Das Hollywoodjahr 1987 bescherte ihm mit der Rolle in „Wall Street“ seinen absoluten Durchbruch und Höhepunkt. Als kalter Held begeistert er im Börsenkrimi und spielt in dem Streifen den perfekten Machtmenschen, der selbst persönliche Beziehungen als strategisches Mittel im Überlebenskampf in Zeiten der Wirtschaftskrise missbraucht und benutzt.  Ein Film, der 2010 nach einer Fortsetzung verlangt.

Mit Hosenträgern und Gelfrisur wurde Gordon Gekko alias Michael Douglas zur Ikone aller skrupellosen Investmentbanker. Im aktuellen Kinofilm "Liberace" könnte sein Charakter als glamouröse Stilikone kaum konträrer sein. © Cinetext

Mit Hosenträgern und Gelfrisur wurde Gordon Gekko alias Michael Douglas zur Ikone aller skrupellosen Investmentbanker. Im aktuellen Kinofilm „Liberace“ könnte sein Charakter als glamouröse Stilikone kaum konträrer sein. © Cinetext

In Zusammenarbeit mit Fox und XING wurden zum Kinostart von „Wall Street 2“ in 2010 Sitzplatzexemplare des Quality Magazins bundesweit in allen Kinos ausgelegt. Die Oktober Ausgabe portraitierte den Hauptdarsteller  Michael Douglas. Zusätzlich lud Quality gemeinsam mit Vertu und Veuve Cliquot 400 VIPs zur Filmvorführung und einem Cocktail in die Politlounge des Berliner Soho Houses.

Kirk Douglas gab ihm als lebenslanges Stigma den eigenen Vornamen mit. Doch statt auf ewig Sohn zu bleiben, schwenkte Michael auf die Überholspur - und heimste zweimal den von Kirk so ersehnten Oscar ein.

Michael Douglas mit Vater Kirk.

Als Schauspieler trat Michael Douglas in die großen Fußstapfen seines weltberühmten Vaters Kirk Douglas. Und er wurde diesem Erbe als zweifacher Oscarpreisträger mehr als gerecht. Ob als kaltherziger Geschäftsmann, als betrügerischer Ehemann oder als grotesker Show-Start – Michael Douglas geht immer in seinen Rollen auf und verleiht ihnen Seele und Herz. Ein Mann mit vielen Gesichtern. Mit seiner neusten Rolle als Liberace, beweist er sich erneut als Hollywood-Held mit einem der couragiertesten Comebacks aller Zeiten.

Ein hochintelligenter Künstler bei der Arbeit: Shcon 1970 trug Michael seinen unvergleichlich lässigen Fassonschnitt.

Ein hochintelligenter Künstler bei der Arbeit: Schon 1970 trug Michael seinen unvergleichlich lässigen Fassonschnitt.

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